* * *   Über uns   * * *

Unser Konzept

Die Streitmacht Pax Sancta hat es sich zur Aufgabe gesetzt, das vielfältige Leben, Arbeiten und auch Streiten in den Kreuzfahrerstatten und insbesondere Jerusalems des 12.-14. Jahrhunderts in voller Breite und historisch umfassend wie authentisch darzustellen. Dabei soll dem Publikum erstmals nicht nur eine einzelne Gruppe, Ritterschaft oder ähnliches vorgestellt werden, sondern vielmehr ein Querschnitt durch die vielfältigen, im Heiligen Land vorhandenen Parteien gegeben werden.

- Arabische Schriftgelehrte, Imame, und Streiter treffen bei uns auf jüdische Ärzte und Gelehrte wie auch byzantinische Diplomaten und christliche Ritter und Priester aller Fraktionen (Johanniter, Lazarus, Deutscher Orden).

Neben den bekannten, trennenden Elementen wie militärischen und religiösen Konflikten, wollen wir gerade Friedenszeiten und den kulturellen Dialog würdigen. Für das historische Fundament sorgen dabei mehrere studierte Historiker, sowie Mitglieder mit mehrjähriger, ernsthafter Erfahrung im Mittelaltergeschehen.

- Gelehrte diskutieren, basierend auf historischen Dialogen, das Wesen der Kulturen und des Glaubens, während sich auf dem Schlachtfeld die Klingen kreuzen.

- Der jüdische Leibarzt Saladins zeigt einem Ordensritter und Arzt aus dem fernen Frankenland, wie man eine Pfeilspitze schonender herausoperiert und lernt im Gegenzug etwas über das Schröpfen.

- Schriftgelehrte tauschen sich über ihre Sprachen und Schriften aus und zeigen Kindern und Eltern wie man Federn spitzt und damit Pergament beschreibt.

Geschichte

Die Idee zur Streitmacht Pax Sancta hatte sich bei deren Gründungsmitgliedern bereits kontinuierlich über die vergangenen „Mittelalter-Jahre“ entwickelt. Während wir seit 2004 mit der ebenfalls in Eigenregie gegründeten Freyen Ritterschaft zu Landesperch an diversen Märkten und Festen (siehe Referenzen) teilnahmen, konzentrierten wir uns erfolgreich auf die Darstellung der Johanniter und Ihres Lebens und Wirkens auf den (und fernab der) Kreuzzügen im 12.-14. Jahrhundert.

Bei all unserer Begeisterung für diese bisher wenig Präsente Thematik, störte uns jedoch schnell die genauso falsche wie einseitige Reduzierung dieser Zeit auf diametrale, militärische Konflikte völlig getrennter Gruppen. Somit begannen wir, erste Turbanträger als Transporteure arabische Elemente zu integrieren, und mit intensiver Recherche ein neues Gruppenkonzept zu erstellen. Während wir einige dieser neue Ideen im Sommer 2007 ausprobierten, fanden wir viel positiven Anklang bei Gruppen, Publikum und Veranstaltern. Somit war es nur logisch, daß wir nach der Saison den nächsten Schritt gingen und die Streitmacht „Pax Sancta“ ins Leben riefen.

























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